Letzte Aktualisierung:
12. Jänner 2018

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Rahmenbedingungen

Kursort

Ausbildungsort sind Kursräume des Bildungsträgers bzw. des ÖSB bei schwerhörigenspezifischen Veranstaltungen mit hörtechnischem Equipmentbedarf. Dies wird pro Kursangebot individuell vereinbart.

Ausbildungsunterlagen

Für den theoretischen Unterricht werden gegebenenfalls Unterlagen zur Verfügung gestellt, die ausschließlich für den persönlichen Gebrauch zu verwenden sind.

Arbeitsmaterial

Ein eigener Laptop sowie Tastatur sind von den Kursteilnehmern selbst zu organisieren und Grundvoraussetzung. Über weiteres Arbeitsmaterial erhalten Teilnehmer detaillierte Informationen während des Lehrgangs.

Auf die verbindliche Verwendung eines speziellen Stativs (zur Garantie einer ökonomischen Arbeitshaltung) wird zusätzlich hingewiesen.

Prüfungsmodule

  1. Einsatzvorbereitung (Vorbereitung Arbeitsplatz und Arbeitsgerät)
  2. Aufnahme einer Live-Mitschrift mit mindestens 400 ZpM (Zeichen pro Minute).
  3. Aufnahme und Erstellung eines sprachlich korrekten Verlaufsprotokolls
  4. Überprüfung des Grundlagenwissens in Form einer Hausarbeit
  5. Exemplarische Konstruktion und Durchführung einer Kontaktaufnahme mittels Schriftdolmetschsetting

Prüfungsverordnung

Inhalt, Ablauf und das Procedere von Prüfungen regelt die ÖSB-Prüfungsverordnung, die im Rahmen des EU-Projekts entwickelt wurde.

Zukunft als Schriftdolmetscher

Grundsätzlich sollte man sich als Auszubildender darüber klar werden, dass die spätere berufliche Tätigkeit ein hohes Maß an persönlicher, zeitlicher, örtlicher und beruflicher Mobilität erfordert, da die Beschäftigungsmöglichkeiten in Vermittlungsstellen oder eine freiberufliche Tätigkeit meist nicht an einen festen Arbeitsplatz und feste Arbeitszeiten gebunden sind. Wochenendarbeit und Arbeit bis in den späten Abend hinein sind üblich und werden von den Arbeitgebern und Auftraggebern erwartet.